Historischer Ablauf der  Thüringer Fahnenfabrik


Die Firma Thüringer Fahnefabrik wurde am 01.05.1857 in Sonneberg durch Herrn Christian Heinrich Arnold gegründet. Später im gleichen Jahr Umzug nach Coburg in die Callenberger Str.12.

 

Mit dem seltenen Handwerk der Gebildsticker Fahnen für staatliche und militärische Zwecke wie Standarten hergestellt. Auf Grund des Erfolges wurde der Inhaber zum Herzoglich Coburg'schen Hoflieferanten ernannt. Nach Christian Heinrich Arnold ging das Unternehmen 1901 in den Besitz von Willy Heinrich Schneider über. Als Inhaber erhielt er den k.u.k. Hoflieferantentitel.

 

Im fast dem gleichen Zeitraum, jedoch ohne genauere Angabe (um 1860) wurde in Coburg die Coburger Fahnenfabrik durch Herrn Christian Wittmann in der Blumenstrasse.  

 

Somit gab es in Coburg zwei Fahnenfabriken.

1903 übernahm Herr Willy Schneider die Thüringer Fahnenfabrik und betrieb sehr erfolgreich diese Firma mit Handelshäusern in Amerika.

 

Um 1930 übernahm die Thüringer Fahnenfabrik die Coburger Fahnenfabrik und es entstand die Coburger – und Thüringer Fahnenfabrik Coburg.

Fast zum gleichen Zeitpunkt musste sich diese neue Firma umbenennen in die Coburger Fahnenfabrik, da sich Coburg zu Bayern angeschlossen hat und damit Thüringen im Firmennamen nicht vertreten werden durfte.

 

1943 wurde diese Firma Coburger Fahnenfabrik an den Kommerzienrat W. Erich Schneider verkauft.

 

Die Wirren nach dem Ersten Weltkrieg überstand die Fahnenfabrik in der Callenberger Straße 18 und produzierte auch während des Zweiten Weltkrieges.

 

Nach der Wende wurde die Thüringer Fahnenfabrik am 10. Mai 1991 in Erfurt als GmbH wieder belebt

 

Im Januar 2014 übernahm Thüringer Fahnenfabrik in Erfurt, Fahnen Koch  Coburg mit der Bayerische Flaggendruckerei und veränderte den Firmensitz wieder zurück nach Coburg. – zurück zum Ursprung  

 

Fahnen-Koch Stickerei im 19. Jahrhundert
Thüringer Fahnenfabrik
Fahnen-Koch Stickerei im 19. Jahrhundert
Firmengebäude Gründerzeit
Fahnen-Koch Firmengebäude
Zeichnen im Vordergrund Carl Koch